Deine Gedanken formen deine Realität
- Beatrice Elmiger

- vor 1 Tag
- 1 Min. Lesezeit
Kennst du das? Der Kalender ist voll, die Mittagspause fällt mal wieder weg – und auch die geplante «Me-Time» wird zum nächsten Punkt auf der To-do-Liste. Bei mir ist das zumindest oft so. Meine wichtigste Erkenntnis daraus:
Meine Gedanken bestimmen meine Realität – und richten mein Leben danach aus.
Wir haben täglich rund 60'000 Gedanken. Und unser Gehirn filtert die Realität danach, was uns gerade beschäftigt: Nur etwa 0.1 Prozent aller Sinneseindrücke gelangen überhaupt ins Bewusstsein (Hirnforscher Gerhard Roth). Was du denkst, bestimmt also, was du wahrnimmst.
Stell dir vor, wie sich der Tag anfühlt, wenn deine Gedanken klingen wie: «Schon wieder zu spät. Ich schaffe das nie. Das ist mir alles zu viel.»
Was wäre, wenn du diese Gedanken bewusst unterbrichst – und dir stattdessen eine kurze Pause im Kopf gönnst?
Zum Beispiel mit der wunderbaren Übung «Eine Handvoll Ressourcen» (nach Deubner-Böhme & Deppe-Schmitz):
Schau auf deine rechte Hand. Überlege, was du in den letzten 60 Minuten gemacht hast – und finde für jeden Finger einen positiven Moment oder ein angenehmes Gefühl.
Am Anfang mag das schwerfallen. Positive Dinge gehen im Alltag oft unter. Deshalb: Wiederhole diese Übung mehrmals täglich – besonders in schwierigen Momenten. So bringst du eine neue Dynamik in Gang, die deine mentale Stärke stärkt.

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